Nach der von Microsoft angekündigten Preiserhöhung im Juli 2026 könnten M365-Modelle für Unternehmen zunehmend unattraktiv werden. Eine Alternative, die modern lizenziert, Kosten spart und werthaltige IT-Assets schafft, ist die hybride Cloud. Ein Beispiel aus der Praxis beleuchtet die Detail…
Wenn Datenvolumen zur Lizenzfrage wird
Ob Produktionsbetrieb, Planungsbüro oder Forschungseinrichtung: Viele Organisationen arbeiten mit 3D-Modellen, CAD-Dateien, Simulationen und Produktionsplänen, die enorme Datenmengen erzeugen. Sie sind ein Beispiel dafür, wann die Nutzung der Cloud an Grenzen stößt. Nicht kapazitär, sondern monetär.
So erging es auch einem Kunden des Microsoft Solutions Partners VENDOSOFT – ein Konstruktionsbüro, das Sanierungsobjekte per Laserscan analysiert. Die 400 bis 500 Gigabyte großen Datensätze werden zur Nachweisführung langfristig archiviert. „Bei solchen Datenmengen muss man zum eigenen Rechenzentrum raten“, sagt Fabian Gerum, der den Kunden betreut. „Würden sie in der Cloud gespeichert, entstünden jährlich hohe sechsstellige Zusatzkosten.“ Wenn in einem solchen Betrieb jedoch hunderte Mitarbeitende standortübergreifend zusammen arbeiten, ist On-Prem nicht die alleinige Lösung.
Tragfähige Architekturen
Der Lizenzstratege suchte nach einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung und empfahl dem Unternehmen Business Premium und Exchange Server aus der Cloud in Kombination mit lokal betriebenen SQL-Servern und gebrauchten Office-Programmen. Technisch sind hybride Microsoft-Architekturen wie diese ohne weiteres machbar – lizenzrechtlich sind sie anspruchsvoll. Die komplexen Microsoft-Regelwerke und die Verzahnung von Subscription- und Volumenlizenzmodellen verlangen fundiertes Fachwissen und Erfahrung – genau die Expertise, die Fabian Gerum und seine Kolleg:innen einbringen.
Cloud für Zusammenarbeit, On-Prem für alles andere
Dass es sich lohnt, zeigt der konkrete Fall: Die vorgeschlagene Lösung spart 460.000 Euro* jährlich! VENDOSOFT ermittelt für jeden seiner Kunden die jeweils beste Lizenzierung. Im Ergebnis laufen dann zum Beispiel M365-Pläne, E-Mail, Teams und Copilot für die kollaborativen Prozesse cloudbasiert. Große Archivdaten, sensible Informationen und möglichst viele Anwenderprogramme verbleiben auf eigenen Servern. Das vermeidet hohe Abo-Gebühren – und schafft zugleich Substanz: Die Server können sieben bis acht Jahre genutzt werden. „Für diesen Zeitraum besteht Planungssicherheit“, erklärt Fabian Gerum. Und die gewinnt in Zeiten stetig steigender Subscription-Preise immer mehr an Bedeutung.
* Details zum beschriebenen Praxisfall unter www.vendosoft.de/casestudys