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Microsoft-Lizenzierung im Krankenhaus: Smart entscheiden unter Druck

31. März 2026

Auf rund 80 Prozent aller Einrichtungen im Gesundheitswesen kommt 2026 eine Microsoft-Neulizenzierung zu. Der Support für Office und Exchange 2016 und 2019 ist im vergangenen Herbst ausgelaufen – ein Upgrade lässt sich nicht mehr lange hinauszögern. Noch vor ein paar Jahren wäre das ein überschaubares Unterfangen gewesen. Heute wirft es Grundsatzfragen auf: Ist der Wechsel in die Cloud notwendig – oder bleibt On-Premises die wirtschaftlichere Alternative?

Die Antwort hängt von der Kostenentwicklung bei Microsoft, der geplanten Nutzung und regulatorischen Anforderungen ab. Ob M365 die richtige Lizenzierung ist – oder nicht – beleuchtet der Microsoft Reseller und Cloud Solution Provider VENDOSOFT. Die Lizenzspezialisten unterstützen Krankenhäuser und HealthCare-Anbieter bei der kosteneffizienten Ausstattung mit neuen und gebrauchten On-Premises-Lizenzen – bis hin zu hybriden und Cloud-Modellen. Die Beratung ist kostenfrei.

Cloud vs. On-Premises im Krankenhaus: Ein direkter Vergleich

Die Entscheidung, von On-Premises auf Microsoft 365 zu wechseln, ist im Gesundheitswesen längst nicht mehr nur eine Frage der Funktionalität. Sie betrifft vor allem auch die Wirtschaftlichkeit, die Datensouveränität und die Verantwortung gegenüber hochsensiblen Patienteninformationen. Bei der Überlegung, welche Lizenzierungsform im Krankenhaus mittel- bis langfristig sinnvoll ist, sind mehrere Ebenen zu bewerten:

  • Kostenstruktur: Einmalinvestition vs. laufende Betriebskosten. Während On-Premises-Lösungen als einmalige Ausgabe verbucht werden, führen Cloud-Modelle zu dauerhaft steigenden Betriebskosten. Ein Tipp von VENDOSOFT: Gebraucht gekaufte Volumenlizenzen erreichen etwa im dritten Jahr ihrer Nutzung den Break-Even gegenüber Microsoft-365-Diensten und reduzieren die Lizenzkosten um bis zu 40 Prozent.
  • Lizenzlogik: Userbasierte Abonnements vs. gerätebasierte Nutzung. Gerade im Krankenhaus mit häufig gerätebasierter Nutzung sind On-Premises-Modelle deutlich wirtschaftlicher als nutzerbasierte Cloud-Abonnements, da eine Lizenzierung pro Gerät im Abo-Modell nicht vorgesehen ist.
  • Betriebssicherheit: Kritische Anwendungen gehören in das eigene Rechenzentrum. Die Frage lautet also: Welche Systeme müssen jederzeit verfügbar sein – unabhängig von Internetverbindungen oder externen Diensten?
    Datensouveränität: Wo liegen sensible Patientendaten und wer hat potenziell Zugriff darauf? Auch hier unterstützt VENDOSOFT Krankenhäuser dabei, klar zu definieren, welche Daten in die Cloud ausgelagert werden können und welche bewusst lokal verbleiben sollten, um die Datenhoheit zu gewährleisten.
  • Regulatorik: Anforderungen aus KRITIS, NIS2 und der CER-Richtlinie erhöhen den Druck, IT-Strukturen nachvollziehbar und kontrollierbar zu gestalten. Krankenhäuser müssen jederzeit nachweisen können, wo ihre Daten liegen, wer darauf Zugriff hat und wie Systeme abgesichert sind. Das spricht in vielen Fällen für klar strukturierte, zumindest teilweise lokal betriebene Infrastrukturen.
  • Migrationsrisiken: Zeit, Ressourcen und Know-how für eine vollständige Cloud-Transformation werden oft unterschätzt. Ebenso wie der notwendige Schulungsaufwand. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob für alle Mitarbeitenden umfangreiche Cloud-Pläne erforderlich sind. Für viele administrative Aufgaben in Gesundheitseinrichtungen reichen lokale Office-Versionen – etwa Office 2024 – funktional vollkommen aus.

Einen Vergleich „On-Premises versus Cloud“ finden Sie hier.

Hybride IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen

In der Realität stehen IT-Verantwortliche selten vor einer „Entweder-oder“-Entscheidung: lokale Programme und Server-Installationen oder M365? Vielmehr geht es darum, für jede Anwendung und jede Organisation die wirtschaftlich und funktional sinnvollste Lizenzform zu definieren.

Orientierung bieten belastbare Entscheidungsgrundlagen und Praxisbeispiele aus dem Gesundheitswesen – etwa aus den Lizenzierungs-Projekten, die VENDOSOFT in Krankenhäusern, Privatkliniken und mehr als 300 weiteren Einrichtungen begleitet.

Was ist die günstigste Microsoft-Lizenzierung im Krankenhaus?

In vielen Fällen ist eine Kombination aus gebrauchten On-Premises-Lizenzen und gezielt eingesetzten Cloud-Diensten die wirtschaftlichste Form der Microsoft-Lizenzierung. „Doch kaum eine IT-Abteilung kennt die vielen Optionen, die möglich sind“, sagt Joyce Studier, Microsoft Licensing Professional bei VENDOSOFT. Die Entscheidung muss nicht lauten: Cloud oder on-prem? Beide Modelle haben klare Stärken. Cloud-Lösungen ermöglichen Remote Work und Kollaboration, sind jedoch kostenintensiver und wegen ihrer vertraglichen Bindungen weniger flexibel. On-Premises-Infrastrukturen sind in vielen Szenarien günstiger bleiben über ihren gesamten Lebenszyklus preislich stabil und können bei Bedarf sogar weiterveräußert werden.

Einen Ansatz, der die Vorteile beider Welten verbindet und ihre Nachteile reduziert, bilden hybride IT-Modelle: Kritische Systeme, sensible Daten und die meisten Anwenderprogramme verbleiben lokal, während die Cloud gezielt dort eingesetzt wird, wo sie organisatorischen oder funktionalen Mehrwert liefert. Den Effekt beschreibt Joyce Studier so: „Die laufenden Kosten der Microsoft-Lizenzierung lassen sich deutlich reduzieren, während Budgets planbar bleiben. Preiserhöhungen bei Microsoft-365-Diensten wirken sich dann nur sehr begrenzt aus.“

Mehr zu hybriden Cloud-Lösungen.

Kosten strategisch steuern statt reagieren

Die richtige IT-Infrastruktur im Krankenhaus entsteht nicht durch pauschale Empfehlungen, sondern durch eine realistische Betrachtung von Betrieb, Budget und Risiken. Welche Systeme sind vorhanden? Welche tatsächlich erforderlich? Wo rechnet sich die Cloud – und wo nicht? VENDOSOFT begleitet Krankenhäuser bei dieser strategischen Abwägung mit dem Grundsatz: so viel On-Premises wie möglich, so wenig Cloud wie nötig – für planbare Kosten, Datensicherheit und langfristig tragfähige Investitionsentscheidungen.

Dass diese Strategien funktionieren, zeigen reale Projekte aus dem Gesundheitswesen:

  • Eine Privatklinik in Parma reduzierte ihre Microsoft-Lizenzkosten deutlich und investierte die Einsparungen in neue Hardware und ein internes Verwaltungssystem.
  • Ein kommunales Klinikunternehmen in Niederbayern erreichte Audit-Sicherheit und optimierte sein Software-Asset-Management.
  • Das Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol setzt bewusst auf On-Premises-Systeme, um Datensicherheit und Unabhängigkeit zu gewährleisten.

Alle Praxisbeispiele finden Sie hier.

Veröffentlicht im Krankenhaus-IT Journal.

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