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Digitale Souveränität: Ersetzt Open Source Microsoft?

21. Juli 2026

Digitale Souveränität: Ersetzt Open Source Microsoft?
Und muss das sein?

Wie bleibt eine Verwaltung digital souverän, wenn sie gleichzeitig NIS2, BSI-Grundschutz, knappe Haushalte und moderne Zusammenarbeit unter einen Hut bringen muss? Der Artikel zeigt, wie sich Abhängigkeiten reduzieren lassen, ohne bewährte Microsoft-Lösungen aufzugeben.

Die öffentliche Diskussion um digitale Souveränität ist in vollem Gange. Täglich liest man, dass Behörden Open-Source-Lösungen wie Nextcloud, LibreOffice oder Open-Xchange prüfen, um sich von Microsoft loszueisen. Schleswig-Holstein ist wohl aktuell das prominenteste deutsche Beispiel. Doch für viele Verwaltungen stellt sich weniger die Frage nach einem radikalen Wechsel als nach einem wirtschaftlich und organisatorisch tragfähigen Weg hin zu mehr Unabhängigkeit.

„Digitale Souveränität bedeutet nicht zwangsläufig, sich für oder gegen einen Hersteller wie Microsoft entscheiden zu müssen“, sagt Björn Orth von der Lizenzberatung VENDOSOFT. „Sie bedeutet vielmehr, bewusst festzulegen, welche Anwendungen in die Cloud gehören, welche besser im eigenen Rechenzentrum betrieben werden und wie abhängig man sich von Preisentwicklungen oder Lizenzmodellen machen möchte. Die Cloud ist dabei der entscheidende Faktor.“ Denn mit jeder ausgelagerten Anwendung wachse nicht nur der Komfort für Zusammenarbeit und mobiles Arbeiten, sondern auch die langfristige Bindung an den Anbieter. Deshalb sollten Verwaltungen genau prüfen, welche Daten und Anwendungen tatsächlich von Online-Diensten profitieren und welche aus Gründen der Informationssicherheit, Wirtschaftlichkeit oder Compliance besser lokal betrieben werden. „Dann kann eine Behörde bei Microsoft bleiben und sich den Kraftaufwand ersparen, den es bedeutet, wenn Teile oder die gesamte Architektur auf Open-Source verlegt werden.“

Nicht jeder Arbeitsplatz braucht Microsoft 365

Um Cloud-Abhängigkeiten und Kosten bei der Microsoft-Nutzung zu minimieren, beleuchten die Lizenzexperten von VENDOSOFT mit ihren Kunden ganz praktische Fragen:

  • Welche Mitarbeitenden benötigen den vollen Funktionsumfang von Microsoft 365?
  • Wo reichen klassische Office-Lizenzen aus?
  • Wo sind On-Premises-Server die sicherere Wahl?
  • Und welche Fachverfahren setzen ohnehin eine lokale Infrastruktur voraus?

Hybride Strategien schaffen Handlungsspielraum

Nach diesen Kriterien entwickelt VENDOSOFT individuelle Lizenz- und Infrastrukturstrategien. Neue und gebrauchte Microsoft-Lizenzen, Cloud-Dienste, On-Premises-Infrastrukturen werden so in hybriden Betriebsmodellen kombiniert, dass moderne Zusammenarbeit möglich bleibt und gleichzeitig Kosten sowie Herstellerabhängigkeiten sinken. „Wir finden für jede Verwaltung die Lösung, die technisch, wirtschaftlich und strategisch passt. Heute und in fünf Jahren“, so Orth.

Dort, wo Open-Source-Lösungen gewünscht sind, fließen auch sie in die Beratung ein. Plattformen wie Nextcloud können beispielsweise die bestehende IT-Landschaft sinnvoll ergänzen und sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in deutschen Cloud-Rechenzentren betrieben werden.

Wer den eigenen Handlungsspielraum zwischen Cloud, On-Premises, Microsoft und Open-Source-Lösungen ausloten möchte, kann sich bei VENDOSOFT kostenfrei und unverbindlich beraten lassen.

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